Flächennutzungsplan
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Freiflächenphotovoltaik Krukum – Solarstrom mit Hecken, Blänken und Extensivgrünland
Für ein rund 10 Hektar großes Acker und Grünlandareal bei Krukum wird der Flächennutzungsplan geändert, um eine Freiflächenphotovoltaikanlage zu ermöglichen. Die Module werden aufgeständert, Versiegelung bleibt gering, Niederschlagswasser versickert weitgehend vor Ort. Intensiv genutzte Flächen werden zu extensivem Grünland mit Hecken, Blühstreifen und Kleingewässern umgebaut. Ein Umweltbericht bewertet Auswirkungen auf Arten, Böden, Wasser, Landschaft und Mensch und zeigt, dass Eingriffe intern kompensiert und Lebensräume für Wiesenbrüter durch zusätzliche Maßnahmen verbessert werden. -

Freiflächenphotovoltaik im Grünland – Energiepark Bennien mit naturnaher Gestaltung
Im Osten von Melle Bennien entsteht ein kombinierter Energiepark aus Freiflächen Solaranlage und repowerter Windenergieanlage. Die bisher intensiv genutzten Grünland und Ackerflächen werden zu extensivem Grünland mit Hecken, Blänken und Krautsäumen umgestaltet. Die Module stehen hoch aufgeständert, Bodenversiegelung wird minimiert, Niederschlagswasser versickert vor Ort. Ein Umweltbericht prüft Auswirkungen auf Arten, Böden, Wasser, Landschaft und Mensch und zeigt, dass Eingriffe durch interne Aufwertungsmaßnahmen vollständig ausgeglichen und teils positive Effekte für Biodiversität erreicht werden. -

Mehr Wald im Gewerbegebiet – Düfelsieks Wäldchen dauerhaft gesichert
Die 3. Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Düfelsiek“ sichert das bisher nur faktisch geschützte Düfelsieksche Wäldchen dauerhaft. Die bisher als Gewerbefläche ausgewiesene, überwiegend von alten Eichen und Buchen geprägte Gehölzinseln werden in öffentliche Grünflächen mit der Zweckbestimmung „Naturnahes Feldgehölz“ umgewandelt. Bauliche Nutzungen und Versiegelung sind weitgehend ausgeschlossen, Pflegeeingriffe auf die Verkehrssicherheit begrenzt. Im Saumbereich werden gestufte Waldmäntel mit Strauch- und Staudensaum entwickelt. Damit wird ein wichtiges Trittsteinbiotop im stark versiegelten Gewerbegebiet erhalten und ein lokaler Beitrag zu Klimaschutz, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität geleistet. -
Mehr Wohnraum am Bach – behutsame Nachverdichtung an der Papiermühle
Der Bebauungsplan „Papiermühle“ ordnet ein bestehendes Wohnquartier in Hanglage am Oeseder Bach neu und ermöglicht eine maßvolle Nachverdichtung. Vorgesehen sind allgemeine Wohngebiete mit klar geregeltem Maß der Nutzung, Gebäudehöhen und Bauweise. Eine neue Erschließungsstraße bindet zusätzliche Häuser an und entlastet den sensiblen Gewässerraum, der durch Grünstreifen und Pflanzgebote geschützt und ökologisch aufgewertet wird. Stellplätze, Garagen und Tiefgaragen werden gestalterisch gebündelt, um Versiegelung und Zersiedelung zu begrenzen. So entsteht mehr zeitgemäßer Wohnraum, ohne den Bachlauf und die Quartiersgestalt zu überlasten.
