Ökologische Baubegleitung
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Windpark Diepholzer Bruch – Repowering mit Rücksicht auf Natur und Landschaft
Im Süden von Diepholz sollen fünf ältere Windenergieanlagen durch fünf leistungsstärkere Anlagen ersetzt und drei zusätzliche errichtet werden. Die neuen Anlagen steigern die Stromerzeugung deutlich, verursachen aber Flächenversiegelung, stärkere Eingriffe ins Landschaftsbild sowie Risiken für Vögel, Fledermäuse, Böden und Wasserhaushalt. Schall- und Schattenwerte werden durch Betriebsmodi und Abschaltautomatik begrenzt. Ein umfangreicher landschaftspflegerischer Begleitplan sieht Hecken, Feldgehölze, extensives Grünland, Feuchtbiotope, Rückbau alter Wege und rastvogeloptimierte Bewirtschaftung vor, um Lebensräume aufzuwerten und die Eingriffe in Natur und Landschaft fachgerecht zu kompensieren. -

Freiflächenphotovoltaik Krukum – Solarstrom mit Hecken, Blänken und Extensivgrünland
Für ein rund 10 Hektar großes Acker und Grünlandareal bei Krukum wird der Flächennutzungsplan geändert, um eine Freiflächenphotovoltaikanlage zu ermöglichen. Die Module werden aufgeständert, Versiegelung bleibt gering, Niederschlagswasser versickert weitgehend vor Ort. Intensiv genutzte Flächen werden zu extensivem Grünland mit Hecken, Blühstreifen und Kleingewässern umgebaut. Ein Umweltbericht bewertet Auswirkungen auf Arten, Böden, Wasser, Landschaft und Mensch und zeigt, dass Eingriffe intern kompensiert und Lebensräume für Wiesenbrüter durch zusätzliche Maßnahmen verbessert werden.
