
Im Süden von Diepholz sollen fünf ältere Windenergieanlagen durch fünf leistungsstärkere Anlagen ersetzt und drei zusätzliche errichtet werden. Die neuen Anlagen steigern die Stromerzeugung deutlich, verursachen aber Flächenversiegelung, stärkere Eingriffe ins Landschaftsbild sowie Risiken für Vögel, Fledermäuse, Böden und Wasserhaushalt. Schall- und Schattenwerte werden durch Betriebsmodi und Abschaltautomatik begrenzt. Ein umfangreicher landschaftspflegerischer Begleitplan sieht Hecken, Feldgehölze, extensives Grünland, Feuchtbiotope, Rückbau alter Wege und rastvogeloptimierte Bewirtschaftung vor, um Lebensräume aufzuwerten und die Eingriffe in Natur und Landschaft fachgerecht zu kompensieren.
Dieses Projekt ist den Leistungen Artenschutzbeiträge, Bodenkundliche Baubegleitung, FFH-Verträglichkeitsstudien, Genehmigungsverfahren, Landschaftsbildanalysen, Landschaftspflegerische Begleit- und Ausführungsplanungen, Ökologische Baubegleitung, Ökologische Dienstleistungen und Kartierungen, Umweltfachliche Baubegleitung, Umweltverträglichkeitsstudien (UVS), Vegetationskundliche und faunistische Kartierungen und Gutachten zugeordnet.