Konzepte und Studien

Wir begleiten Ihre Idee in der Konzeptionsphase und entwickeln gemeinsam realistische Strategien zur Umsetzung. Dabei kombinieren wir theoretische Ansätze mit unseren langjährigen Erfahrungswerten und stimmen diese auf das gewünschte Vorhaben ab. Insbesondere in der Schutzgebiets- sowie in der Pflege- und Entwicklungsplanung ist dabei ein integrativer Ansatz von großer Bedeutung.

  • Nutzungskonzepte
  • Pflege- und Entwicklungsplanungen/-konzepte
  • Machbarkeitsstudien
  • Strategische Umweltprüfung
  • Umwelt- und FFH-Managementpläne
  • Natur- und Artenschutzkonzepte/-maßnahmen
  • Ökokonto/Ersatzflächenplanung
  • Freiraumkonzepte
  • Grünes Tankstellenkonzept Mainz-Hechtsheim

    Grünes Tankstellenkonzept Mainz-Hechtsheim

    Für die neue HEM Station am Heiligkreuzweg in Mainz-Hechtsheim wird ein Freiflächenplan erstellt, der die stark versiegelte Gewerbefläche mit qualifiziertem Grün aufwertet. Trotz zusätzlicher Versiegelung bleiben über 800 m² unversiegelt. Entlang der Autobahn entstehen ein artenreicher Krautsaum mit Totholz- und Steinhaufen, eine mehrreihige Landschaftshecke und eine Zwergstrauchpflanzung im Eingangsbereich. Zehn junge Laubbäume werden innerhalb des Grundstücks umgepflanzt und durch Baumschutz während der Bauphase gesichert, zwölf weitere Bäume bleiben erhalten.
  • Biotopverbund für Lemgo stärken – Ausgleichsflächen für Natur und Landschaft

    Biotopverbund für Lemgo stärken – Ausgleichsflächen für Natur und Landschaft

    Das Ausgleichsflächen- und Biotopverbundkonzept bündelt für ganz Lemgo eine Strategie, wie neue Kompensationsflächen Natur und Landschaft wirklich voranbringen. Aufbauend auf vorhandenen Lebensräumen werden für Wald und Offenland Biotopverbundnetze analysiert, Lücken und Kerngebiete identifiziert und 120 Potenzialräume abgegrenzt. Daraus werden 45 besonders geeignete Bereiche priorisiert und mit konkreten Maßnahmen verknüpft: Waldmehrung, Extensivgrünland, Feldgehölze, Blühstreifen, Ufergehölze sowie Streuobstwiesen. So entsteht ein Werkzeug, mit dem zukünftige Eingriffe räumlich passend ausgeglichen und zugleich Biodiversität, Klimaanpassung und Gewässerschutz gestärkt werden.
  • Kalldorf wird Schwammdorf – Starkregenschutz mit Retention, Grünstreifen und Retentionsbecken

    Kalldorf wird Schwammdorf – Starkregenschutz mit Retention, Grünstreifen und Retentionsbecken

    Das Handlungskonzept entwickelt für Kalldorf ein umfassendes Schwammdorf Prinzip, um Schäden durch Starkregen zu mindern. Analysiert werden Einzugsgebiete von Pferdebach und Wiebesiekbach, Erosionsgefährdung, Abflusswege und Siedlungsbereiche. Darauf aufbauend werden ackerbauliche, kulturtechnische und wasserbauliche Maßnahmen kombiniert: angepasste Fruchtfolgen, Grünstreifen, Hanggliederung, Retentionsgräben, Flutmulden und kaskadenförmige Retentionsbecken. Für den Ortskern werden Sofortmaßnahmen und eine Umgestaltung zentraler Flächen wie des „Alten Kruges“ zu hochwasserangepassten Grünbereichen vorgeschlagen.
  • Grünes Konzept für HEM Trossingen mit Bäumen und Blühflächen

    Grünes Konzept für HEM Trossingen mit Bäumen und Blühflächen

    Der Begrünungsplan für die HEM Station in Trossingen gestaltet alle unversiegelten Flächen als vielfältige Grünstruktur. Klimaresistente Laubbäume, Hainbuchenhecken, Solitärgehölze und blühende Zwergsträucher sorgen für Schatten, Struktur und Blühaspekte im stark versiegelten Gewerbeumfeld. Scherrasen verbindet die Pflanzbereiche. Der Plan orientiert sich an gestalterischen Vorgaben und Sichtanforderungen und empfiehlt, Niederschlagswasser über Mulden und Rigolen für die Pflanzen nutzbar zu machen, um ein robustes, klimaangepasstes Grünkonzept zu sichern.
  • Mehr Sonne für den Burghang, Vlotho – offene Hänge, Zauneidechsen und neue Ausblicke

    Mehr Sonne für den Burghang, Vlotho – offene Hänge, Zauneidechsen und neue Ausblicke

    Am Südosthang der Burg Vlotho soll der stark bewaldete Burghang abschnittsweise wieder geöffnet werden. Ziel sind sonnenexponierte Offenflächen und halboffene Weidelandschaften als Lebensraum für Zauneidechsen und andere wärmeliebende Arten. Gleichzeitig werden historische Gartenstrukturen, Mauern und Sichtachsen zur Weser erlebbar gemacht und die Wanderwege Apothekerweg und Coringweg touristisch aufgewertet. Erhaltenswerte Laubwälder mit Altbäumen bleiben ungestört, Nadelholzbestände werden zu Laubwald umgebaut. Beweidung und Mahd, Strukturangebote wie Stein- und Totholzhaufen sowie ein Monitoring sichern langfristig Natur- und Erholungsfunktionen.
  • Hüggel naturnah gestalten – Wälder, Fledermäuse und Kammmolche im Einklang

    Hüggel naturnah gestalten – Wälder, Fledermäuse und Kammmolche im Einklang

    Der Managementplan für „Hüggel, Heidhornberg und Roter Berg“ bündelt Maßnahmen zum Schutz artenreicher Schwermetallrasen, magerer Mähwiesen, naturnaher Buchen- und Auenwälder sowie bedeutender Fledermausquartiere. Geplant sind Mahd, Entbuschung, Offenbodenpflege, Waldentwicklung mit mehr Alt- und Totholz, neue Amphibiengewässer und die Sicherung zahlreicher Stollen. Besucherlenkung, Ranger, Neophytenbekämpfung und Waldrandpflege sollen Nutzungsdruck und Störungen verringern. So werden Lebensräume für Kammmolch, Hirschkäfer, Fledermäuse und viele weitere Arten langfristig stabilisiert.
  • Silberberg schützen – Magerrasen, Buchenwälder und Fledermäuse im Einklang entwickeln

    Silberberg schützen – Magerrasen, Buchenwälder und Fledermäuse im Einklang entwickeln

    Der Managementplan für das Gebiet Silberberg bündelt Maßnahmen zum Erhalt seltener Magerrasen, Schwermetallrasen, Heideflächen und naturnaher Buchenwälder sowie bedeutender Fledermausquartiere und eines Uhu-Brutplatzes. Kern sind extensive Beweidung und Mahd, Entbuschung, Offenbodenpflege, Waldentwicklung mit mehr Alt- und Totholz sowie die Sicherung alter Stollen als Winterquartiere. Neophytenbekämpfung, Waldrandpflege, Besucherlenkung und Müllbeseitigung mindern Störungen. Monitoring und angepasste Finanzierung stellen sicher, dass die wertvollen Lebensräume trotz Klimawandel langfristig in gutem Zustand bleiben.
  • Basiserfassung für das FFH-Gebiet „Grasmoor“

    Basiserfassung für das FFH-Gebiet „Grasmoor“

    Im Grasmoor wurden Biotop- und Lebensraumtypen systematisch erfasst, um eine naturverträgliche Entwicklung zu planen. Das Gebiet umfasst ein Mosaik aus Mooren, Heiden, nährstoffarmen Gewässern, Nasswiesen und bodensauren Eichenwäldern. Hauptprobleme sind ein gestörter Wasserhaushalt, beginnende Verbuschung, Nährstoffeinträge und teils ungeeignete forstliche Nutzung. Empfohlen werden Wiedervernässung, Schließen oder Anstauen von Gräben, regelmäßige Entkusselung, angepasste Mahd und Beweidung, Rücknahme standortfremder Gehölze sowie der gezielte Aufbau naturnaher Eichenwälder, um die seltenen Lebensräume langfristig zu sichern.